GJRS gegen Rechts!

Wir haben gestern unsere Freundinnen und Freunde aus Köln mit unserer Teilnahme an den Demonstrationen gegen den “internationalen Kongress” der Rechten unterstützt, der sich am Ende als peinliche Lachnummer entpuppte.

Auch wir aus dem Rhein-Sieg-Kreis wollten Präsenz zeigen und die Kölnerinnen und Kölner unterstützen, um gemeinsam ein deutliches Zeichen gegen rechte Propaganda und Rassismus im Rheinland und Europa zu setzen! Köln und das Rheinland sind nicht braun, sondern bunt!

Einen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich durchgesetzt haben.

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Gentechnik in der Landwirtschaft

Wir unterstützen die Veranstaltung “David gegen Goliath – Der Kampf ums Saatgut geht uns alle an!”. Sie findet am 16. September 2008 ab 20 Uhr in der Meys Fabrik in Hennef statt. Zu Gast sind die kanadischen Landwirte Louise und Percy Schmeiser, die gegen Monsanto, einen Gentechnik-Konzern, prozessierten. Sie sind Träger des Alternativen Nobelpreises 2007.

Im Anschluss an den Erlebnisbericht findet eine Podiumsdiskussion statt, an der neben Louise und Percy Schmeiser auch der GRÜNE Landtagsabgeordnete Horst Becker sowie ein Landwirt und ein Vertreter der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft teilnehmen. Unterstützt wird die Veranstaltung u.a. auch von Slow Food, dem Bundesverband deutscher Milchviehhalter und dem Bund für Umwelt und Naturschutz.

Wir laden alle Interessierten hierzu ein!

GRÜNE JUGEND auf Liste zur Kreistagswahl 2009 vertreten!

Heute hat die GRÜNE Kreispartei auf einer Mitgliederversammlung in Bornheim die Kandidatinnen und Kandidaten für die Plätze 1 bis 10 der Liste zur Wahl des Kreistages in 2009 gewählt. Dabei konnten unser Sprecher Heiko Wolf (25, Lohmar) mit Platz 8 und unser Schatzmeister Martin Metz (25, Sankt Augustin) mit Platz 10 zwei erfolgreiche Platzierungen für die GRÜNE JUGEND Rhein-Sieg verbuchen!

Die insgesamt sehr harmonisch verlaufene Sitzung war auch ein Zeugnis dafür, dass sich die Kreispartei bei der nächsten Kreistagswahl personell und inhaltlich ausgewogen aufstellen möchte und unser starkes Engagement und unsere konstruktiven Vorschläge anerkannt hat. Wir gehen davon aus, so zukünftig noch besser unsere Themen im politischen Raum platzieren zu können.

Wir gratulieren allen Gewählten!

Kommunalkongress der GRÜNEN NRW in Oberhausen

Von Seiten der GRÜNEN JUGEND Rhein-Sieg haben Lisa, Sebastian und Heiko heute am Kommunalkongress der GRÜNEN NRW in Oberhausen teilgenommen.

Nach der gemeinsamen komfortablen Anreise per Zug ging es mit dem Programm los in Form eines allgemeinen Inputs zum demografischen Wandel in der Kommune. Im Anschluss hieran besuchten wir einen Workshop im Zeichen der kommunalen Finanzen, bei dem Gabriele Klug, Kämmerin aus Wesel, referierte. Nach einem Mittagessen rundeten wir unsere Fortbildung im Workshop Migration/Integration ab, bei dem Leyla Özmal, Duisburger Integrationsbeauftragte, von ihrer Tätigkeit berichtete.

Vorstand weiterhin um Transparenz und Aufklärung bemüht

Liebe Freundinnen und Freunde,

trotz mangelnder Kooperation und der weiteren Weigerung von Jacqueline Klein, bei der zügigen Aufklärung der offenen Fragen bei der von ihr geführten Verbandskasse mitzuwirken, wurde inzwischen der Schaden für die GRÜNE JUGEND Rhein-Sieg ermittelt und von Jacqueline Klein eingefordert.

Statt aufzuklären, fordert Jacqueline Klein eine Fairness, die sie nicht bereit ist, in gleicher Weise einzubringen. Im Übrigen zeigt die Vielzahl von neuerlichen Fristen, wie fair und zuvorkommend die GRÜNE JUGEND Rhein-Sieg aufgrund unseres starken Willens zur Aufklärung ist.

In Absprache mit der Kreisverwaltung wurde vereinbart, die Angelegenheit bis Ende Juni abzuschließen. Tatsache ist, dass Mittel aus dem Ring politischer Jugend zwar richtig abgerechnet wurden, aber nicht für den abgerechneten Zweck verwendet worden sind. Vielmehr sind sie auch nicht mehr im Vermögen der GRÜNEN JUGEND Rhein-Sieg; eine Klärung nach dem Verbleib der Gelder ist allerdings nicht möglich, da Jacqueline Klein die erforderlichen Unterlagen nach wie vor nicht aushändigt. Es ist unverständlich, warum diese Dokumente nicht vorgelegt werden, wenn sie zur Entlastung der Vorwürfe beitragen könnten. Insbesondere der Vorwurf, andere Mitglieder der GRÜNEN JUGEND Rhein-Sieg würden eine Klärung nicht unterstützen, ist völlig haltlos und kann nur als Versuch gewertet werden, vom eigenen Fehlverhalten abzulenken.

Der Vorstand hat das Ziel, die nun seit über einem Jahr laufende Prüfung noch vor den Sommerferien abzuschließen, damit sich unsere Energie dann wieder auf die politische Arbeit konzentrieren kann!

Viele Grüße
Elisa, Heiko, Manuel, Martin

Zur Rechnungsprüfung

Liebe Freundinnen und Freunde,

als im April 2006 Zweifel an der ordnungsgemäßen Kassenführung aufkamen, forderten wir die damalige Schatzmeisterin Jacqueline Klein zur Herstellung von Klarheit und Transparenz auf. Doch das umgehend eingeleitete Rechnungsprüfungsverfahren ist von ihr durch Taktierereien unnötig in die Länge gezogen worden. Dieser Sachverhalt ist euch bekannt.

Mittlerweile hat sie schriftlich vom vermuteten Fehlbetrag einen Teil eingeräumt, den sie uns zurück überweisen werde.

Ob dabei durch sie RPJ-Mittel zu Unrecht abgerechnet wurden, bleibt noch offen. Wir werden in der nächsten Woche das Gespräch mit dem Landrat des Rhein-Sieg-Kreises suchen, um die RPJ-Abrechnungen abzugleichen.

Außerdem schalten wir einen Rechtsanwalt ein, der uns beim weiteren Vorgehen beraten soll.
Wir halten euch auf dem Laufenden!

Viele Grüße
Elisa, Heiko, Manuel, Martin

GRÜNES “Nein” zum geschlechtergetrennten Unterricht!

Zur Überlegung der NRW-Schulministerin Barbara Sommer (CDU), aufgrund von Amokläufen geschlechtergetrennten Unterricht an den Schulen Nordrhein-Westfalens einzuführen, erklärt der Sprecher der GRÜNEN JUGEND Rhein-Sieg, Heiko Wolf (23):

“Der Vorschlag, Mädchen und Jungen künftig getrennt zu unterrichten, erinnert spontan an den Häkelunterricht, mit dem man zu Großmutters Zeiten die Mädchen auf das Hausfrauenleben vorbereitet hat. Eine Geschlechtertrennung und die damit verbundene weitere Separation der Schülerinnen und Schüler fördern gerade nicht ein offenes Klima und eine ungehinderte Kommunikation in den Schulen! Der Vorschlag der CDU-Schulministerin hat mit dem Problem der Amokläufe rein gar nichts zu tun und ist blinder Aktionismus. Ich bin gespannt, welche anachronistischen Schulkonzepte die CDU-Schulministerin noch auf Lager hat. Was stattdessen wirklich helfen kann sind flächendeckende schulpsychologische Angebote, viel mehr Sport- und Freizeitangebote auch am Nachmittag, mehr Gewaltprävention und ein offenes Ansprechen sozialer Konflikte.”

Elisa Fenkl (22), Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Rhein-Sieg, ergänzt:

“Der Vorschlag ist furchtbar kurzfristig gedacht, völlig lebensfremd und damit hilft man erst recht nicht den Jungen in ihrer Entwicklung. Denn Mädchen und Jungen sollen doch gemeinsam aufwachsen um miteinander und voneinander zu lernen! Später im Berufsleben gibt es auch keine Geschlechtertrennung und auf beide Geschlechter warten die gleichen Aufgaben und Anforderungen. Peinlich, dass ausgerechnet unsere CDU-Schulministerin, die ja ausgebildete Lehrerin ist, solche rückwärtsgewandten Vorschläge macht. Mit Geschlechtertrennung hilft man nämlich niemanden und damit verhindert man erst recht keine Amokläufe.”

Moritz Kaczmarek (19), Vorstandsmitglied der GRÜNEN JUGEND Rhein-Sieg, meint schließlich:

“Es stimmt zwar, dass Mädchen und Jungen tendenziell andere Interessen haben – aber eben nur tendenziell. Man darf deswegen nicht der schnellen Idee verfallen, die Unterrichtsinhalte vom Geschlecht abhängig zu machen! Da jeder Mensch unterschiedlich ist, müssten vielmehr die schulischen Angebote individueller auf jede Schülerin und jeden Schüler zugeschnitten sein!”

Grünes Licht für die ersten Nachtzüge!

In der Nacht von Samstag auf Sonntag hieß die GRÜNE JUGEND Rhein-Sieg am Bahnhof Siegburg die neuen nächtlichen S-Bahnen mit einem Gläschen Sekt willkommen. Zwar kam der Zug aus Köln mit 15 Minuten Verspätung in Siegburg an, doch das trübte die Freude nur wenig. Denn seit dem Fahrplanwechsel gibt es in den Nächten von Freitag auf Samstag, Samstag auf Sonntag und vor Feiertagen zwischen Köln und Windeck Nachtverkehr bis etwa fünf Uhr morgens.

Die GRÜNE JUGEND Rhein-Sieg begrüßt dies ausdrücklich. Vom neuen Angebot profitieren die vielen Nachtschwärmer, die gerne länger unterwegs sind – also insbesondere auch Jugendliche. Die neuen Fahrten stehen aber wegen der Mittelkürzungen beim Nahverkehr durch schwarz-rot im Bund und schwarz-gelb im Land wohl auf wackeligen Beinen – hoffentlich werden die neuen Verbindungen langfristig bereitgestellt!

Allerdings ist die GRÜNE JUGEND nicht vollkommen zufrieden mit dem jetzigen Zustand, wie ihr Sprecher Heiko Wolf (23) erklärt:

“Der Nachtverkehr darf nicht an den Bahnhöfen der Region aufhören. Der Rhein-Sieg-Kreis muss bei der bald anstehenden Überarbeitung des Nahverkehrsplanes endlich flächendeckend Nachtbusse in das Angebot aufnehmen! Sonst ist für Fahrgäste, die zurück in ihren ländlichen Heimatort fahren wollen, am S-Bahnhof Endstation. Die Forderung nach Nachtbussen hat ihre Berechtigung – erst recht, wenn zum neuen Jahr wieder die Fahrpreise kräftig erhöht werden!”

Gemeinsam gegen HIV/AIDS

Die GRÜNE JUGEND Rhein-Sieg hat zum Welt-Aids-Tag in der Siegburger Innenstadt ihre Solidarität im Kampf gegen HIV/AIDS bekundet. Die 200 Flyer mit roter Stoffschleife und Kondom, die an Jugendliche verteilt wurden, waren in kurzer Zeit vergriffen.
Sprecher Heiko Wolf erklärt:

“Der Welt-Aids-Tag ist für uns ein ein Zeichen der Solidarität mit Infizierten und Kranken. Aber auch eine klare Aufforderung an Politikerinnen und Politiker sich für den Kampf gegen HIV/AIDS einzusetzen und finanzielle Mittel für Aufklärung und Behandlung bereit zu stellen.”

Im verteilten Fyler positioniert sich die GRÜNE JUGEND Rhein-Sieg aber auch kritisch zur aktuellen Situation und fordert:

  1. Es müssen mehr Mittel für den Präventionsbereich zur Verfügung gestellt werden, statt die ohnehin knappen Mittel zu kürzen. Das betrifft nicht nur die AIDS-Hilfen, sondern auch Projekte, die Spritzenautomaten anbieten, die Drogensüchtige vor einer Ansteckung über den Austausch von Spritzbestecken schützten.
  2. Die Präventionsarbeit muss neu gestaltet werden und neue Wege beschreiten. Weg von den braven, bunten Plakaten, hin zur oft grausamen Realität. Prävention muss aufrütteln und sensibilisieren, nicht belustigen! 
  3. In einem ersten Schritt sollen Kondome in öffentlichen Einrichtungen – vor allem an Schulen – kostenlos ausgelegt werden. Dies würde sowohl das Risiko ungewollter Schwangerschaften unter jungen Mädchen als auch das Risiko einer Ansteckung mit Geschlechtskrankheiten reduzieren.
  4. Die Risiken einer HIV-Infektion und der Schutz vor einer Ansteckung müssen im Schulunterricht ebenso thematisiert werden, wie z.B. in Jugendgruppen. Die LehrerInnen und JugendleiterInnen müssen entsprechend geschult werden.
  5. Prävention muss sich stärker an den unterschiedlichen Zielgruppen orientieren. Neben fremdsprachlichem Material müssen auch Materialien für Kinder bereitgestellt werden. Aufklärung ist der einzige Weg zu einer Eindämmung von HIV und anderen Geschlechtskrankheiten und zu einem toleranten und vorurteilsfreien Umgang mit Infizierten.
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Junge Union: Familienbild von Vorgestern…

Zur Position der JUNGEN UNION Rhein-Sieg, Lebenspartnern die Adoption verbieten zu wollen und Familien zum Beispiel durch Vorteile in der Rentenversicherung besser stellen zu wollen (Rhein-Sieg-Rundschau vom 02.08.2006), erklärt Johanna Kremer (19) aus Königswinter, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Rhein-Sieg:

“Wenn die JUNGE UNION von einer modernen Familie spricht, hat sie in Wirklichkeit den werktätigen Vater und die Mutter als Heimchen am Herd im Sinn. Bei den steinzeitlichen Ansichten des CDU-Nachwuchses über die moderne Familie frage ich mich, welche Altersgrenze die JUNGE UNION eigentlich hat. Der Gesellschaftswandel hat auch zwischen Rhein und Sieg nicht halt gemacht. Wir bei der GRÜNEN JUGEND sehen Familie an jedem geborgenen Ort, wo Kinder aufwachsen. Dazu zählen neben allein erziehenden Eltern auch Patchworkfamilien oder Lebenspartnerschaften.”

Heiko Wolf (23) aus Lohmar, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Rhein-Sieg, ergänzt:

“Die von der JUNGEN UNION vorgeschlagenen Besserstellungen in der Rentenversicherung bringen zum Beispiel Selbstständigen und Freiberuflern gar nichts, diese Idee der JUNGEN UNION taugt also nur was für die Tonne. Viel sinnvoller sind meiner Ansicht nach erweiterte und flexiblere Betreuungsangebote für Klein- und Schulkinder vor Ort hier im Rhein-Sieg-Kreis, damit Eltern auch über Mittag und am Nachmittag arbeiten gehen können. Das würde allen Erwerbstätigen gleichermaßen helfen!”

Zum Festhalten am Verbot der Adoption für Lebenspartnerschaften meint Heiko Wolf schließlich:

“Ich finde, dass die JUNGE UNION da eine sehr verkrampfte Sicht der Dinge hat. Man wird nicht verhindern können, dass Lebenspartner bald Kinder adoptieren dürfen, höchstens etwas hinauszögern. Viele unserer Nachbarn sind da wie so oft etwas weiter – in Belgien, England, den Niederlanden, Schweden und Spanien geht das nämlich schon. Und das ist auch gut so.”